Master Planung und Partizipation

Hier finden Sie Informationen über den Master Planung und Partizipation

Planung und Partizipation, M.Sc.

Der Masterstudiengang „Planung und Partizipation“ ist bundesweit das erste auf Planung und Partizipation zugeschnittene Masterprogramm. Die Kooperation von sechs Instituten aus drei Fakultäten der Universität Stuttgart ermöglicht die Vernetzung der unterschiedlichen Fachkenntnisse aus Planungs-, Sozial-, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Rechtswissenschaft. Die Absolventen dieses Studienganges finden als transdisziplinär ausgebildete Experten auf diesem Gebiet ein breites Betätigungsfeld in der kommunalen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Zentralen Studienberatung der Universität Stuttgart hier.

FAQ

Der Studiengang setzt eine fachliche Eignung voraus, die sie in der Regel haben, wenn sie:

einen Abschluss in einem mindestens sechssemestrigen Bachelorstudiengang (oder gleichwertiger Abschluss) in Architektur, Energietechnik, Geografie, Planung, Politikwissenschaft, Psychologie, Sozialwissenschaften, Soziologie, Umweltwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften oder im Staatsexamensstudiengang Rechtswissenschaft oder in einem inhaltlich nahe verwandten Studiengang haben (hierzu ausführlich § 1 ZulO).

Falls auch Sie sich für den Master interessieren und bewerben wollen, so müssen Sie sich ab Anfang Juni auf dem Online-Bewerberportal der Universität Stuttgart bewerben. Nach der Frist am 15. Juli wird der Zulassungsausschuss die Bewerbungen sichten.

Hier finden Sie die aktuelle Zulassungsordnung. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihrer Bewerbung das Ergänzungsformular beilegen!

Falls Sie Fragen bezüglich der Zulassung haben, können Sie gerne die Studiengangsmanager (zu finden unter Kontakt) kontaktieren.

Weitere Informationen hierzu!

Der Master unterteilt sich in Grundlagenmodule (Module die zwingend zu belegen sind), Vertiefungsmodule (aus denen eine bestimmte ECTS-Zahl zu wählen sind) und Spezialisierungsmodule (aus denen Sie im 2. Studienjahr einen „Schwerpunkt“ mit 18-24 ECTS wählen können).

Die genauen Inhalte sehen wie folgt aus:

Grundlagenmodule (18 ECTS)

  • Allgemeines Verwaltungsrecht mit rechtsmethodischer Einführung (6 ECTS)
  • Theorien und Methode der Stadt- und Regionalplanung (6 ECTS)
  • Konfliktbearbeitung (6 ECTS)

Vertiefungsmodule (54 ECTS)

  • Sozialwissenschaften (insg. 24 ECTS)
    • Grundlagen der Partizipation (6 ECTS)
    • Partizipation bei Infrastrukturprojekten (6 ECTS)
    • Methoden, Techniken und Formate der Bürgerbeteiligung (12 ECTS)
  • Planung (insg. 12 ECTS)
    • Grundlagen der Planung (6 ECTS)
    • Aspekte der Stadtplanung (6 ECTS)
    • Raumordnung und Umweltplanung (6 ECTS)
    • Erfassung, Bewertung und Management von Umweltrisiken (6 ECTS)
  • Recht (insg. 12 ECTS)
    • Planungs- und Baurecht (6 ECTS)
    • Partizipationsrecht (6 ECTS)
  • Kommunikationswissenschaften (12 ECTS)
    • Medienwirkungsforschung
    •  

Spezialisierungsmodule (18 – 24 ECTS)

    • Fallstudie Umweltplanung I (6 ECTS)
    • Fallstudie Umweltplanung II (6 ECTS)
    • Methodological Aspects of Infrastructure Planning (6 ECTS)
    • Planung und Partizipation in der kommunalen und anwaltlichen Praxis (6 ECTS)
    • Vertiefung in Planungs- und Partizipationsrecht mit Praxisfällen (12 ECTS)
    • Bürgerbeteiligung in modernen Demokratien: Wahlen, Direkte Demokratie und dialogische Beteiligung (6 ECTS)
    • Interessenvermittlung in modernen Demokratien (6 ECTS)
    • Praktikum Planung und Partizipation (12 ECTS)
    • Einführung in die Mediation (6 ECTS)
    • Sozialwissenschaftliches Spezialisierungsmodul (6 ECTS)
    • Planung sozialer Räume (6 ECTS)
    • Kommunikation bei Infrastrukturprojekten (12 ECTS)

Masterarbeit (30 ECTS)

Dieser Studienverlaufsplan (Studienverlaufsplan als pdf-Datei) zeigt ihnen den angedachten Modulablauf.

In den Modulhandbüchern werden die einzelnen Module mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, den Inhalten und den Prüfungsleistungen beschrieben.

  • Das Modulhandbuch finden Sie in C@MPUS, dem Campus Management Portal der Universität Stuttgart (Klickpfad: Abschluss auswählen  - Klick auf das Buch hinter dem Namen des Studiengangs).

Studiengangsleiterin ist Frau Prof. Dr. Daniela Winkler, die den Lehrstuhl für Öffentliches Recht am Institut für VWL und Recht inneha. Die Federführung für den Master hat deshalb die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Fakultät 10). Es wirken an seiner Konzeption und Umsetzung zentral die Fakultät für Architektur und Stadtplanung (Fakultät 1), sowie die Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften (Fakultät 2) mit. Ebenfalls sind Lehrveranstaltungen aus den Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften als ergänzende Lehrangebote vorgesehen. Dabei werden vor allem die Grundlagen für die Analyse nachhaltiger Prozesse und Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft gelegt.

Graduierte mit einem im Ausland erworbenen Abschluss können sich grundsätzlich für den Masterstudiengang Planung und Partizipation bewerben. Der Abschluss muss mit dem Abschluss eines mindestens sechssemestrigen Bachelorstudiengangs mit qualifizierenden Prüfungsergebnissen gleichwertig sein (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 Zulassungsordnung M.Sc. Planung und Partizipation). Die Anerkennung richtet sich grundsätzlich danach, an welcher Universität der Abschluss erworben wurde. Den Status Ihrer Universität können Sie im Internet nachprüfen (https://www.anabin.de). Auskunft erteilt das Dezernat für Ausländische Studierende (https://www.incoming@ia.uni-stuttgart.de).

Auslandsaufenthalte sind in zwei Versionen denkbar. Zum einen kann ein Auslandsjahr gewählt werden im 3. und 4. Semester. Zum anderen kann im 4. Semester ein Auslandssemester gewählt werden. So können die Studenten problemlos wieder in das Curriculum einsteigen. Mit beiden Varianten haben die Studenten die Möglichkeit die Pflichtmodule der ersten beiden Semester abzuschließen und darüber hinaus auch genug Zeit ihren Auslandsaufenthalt mit den damit zusammenhängenden Fristen vorzubereiten. Zusätzlich besteht natürlich die Möglichkeit Praktika im Ausland zu absolvieren. Eine Übersicht über die bestehenden Kooperationen der Universtität Stuttgart mit ausländischen Universitäten finden Sie hier:  http://www.ia.uni-stuttgart.de/asb/index.html. Auch Wunsch können das Studiengangsbüro und die Lehrenden des Studiengangs bei weiteren Fragen diesbezüglich behilflich sein.

Ja. Bewerberinnen/Bewerber, die ihren Bachelorstudiengang zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses noch nicht abgeschlossen haben, können dennoch für den Masterstudiengang „Planung und Partizipation“ zugelassen werden. Die Zulassung steht dann unter der Bedingung, dass der Bachelorstudiengang erfolgreich abgeschlossen wird. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudiengangs kann die Einschreibung in den Masterstudiengang „Planung und Partizipation“ beantragt werden (§ 3 Zulassungsordnung M.Sc. Planung und Partizipation). Nach § 3 Abs. 2 der Zulassungsordnung für den Masterstudiengang "Planung und Partizipation" müssen allerdings mindestens 110 Leistungspunkte nachgewiesen werden können. Dieser Nachweis muss schriftlich erbracht werden.

Nach Abschluss des Masters sind Sie für unterschiedliche Berufsfelder in kommunaler Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik qualifiziert und werden so einen Arbeitsplatz in einem Betätigungsfeld finden, für das es gegenwärtig eine große Nachfrage, aber kaum ausgebildete Bewerberinnen und Bewerber gibt. Für weitere Fragen hierzu und auch Erfolgsgeschichten von Absolventen/innen des Master berät Sie gerne die Studiengangskoordinatorin Frau Duygu Karsli, die sie entweder telefonisch unter:

    0711 - 685 82 935

oder per Mail unter:

    kontakt@planundpart.uni-stuttgart.de

erreichen.

Kontakt für weitere Fragen

 

Duygu Karsli (M.Sc.), Studiengangsmanagerin

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